Helmut am Gipfel

Hemut am Gipfel des Shisha Pangma

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Bilder vom Berg

Christian befreit das kleine Hochlagerzelt vom hartgepressten Schnee.Ab sofort gibt es zwei neue Galerien: Im Basislager auf rund 5600 m Höhe und Unterwegs in Richtung Gipfel. Natürlich stellen wir in den nächsten Tagen auch noch Bilder online, die Helmut vom Gipfel mitgebracht hat. Zuerst müssen wir aber unseren Flug in Richtung Heimat erwischen. Bis Ende nächster Woche wird dann das gesamte Ultratour-Team zurück in Deutschland sein. Wir freuen uns!

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Ultratour Team in Katmandu eingetroffen

Chistian Rottenegger, Annette Kniffler, Michael Grünebach, Helmut Hackl, Andi Seiler und Günter Liebl sind wie geplant in Kathmandu eingetroffen und organisieren jetzt die Rückreise. Außerdem muß die gesamte Ausrüstung noch für den Rückflug bereit gemacht werden.

Annette und Christian werden voraussichtlich am 19.10. in Deutschland eintreffen, Andi, Günter und Helmut treffen einen Tag später ein. Michael wird voraussichtlich noch ein paar Tage in Dubai Zwischenstop machen und am 2.11. wieder in Deutschland sein.

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Ultratour Mannschaft wieder komplett im Basislager

Gestern am späten Nachmittag sind Michael Grünebach und Helmut Hackl wieder im Basislager eingetroffen. Damit ist die Mannschaft jetzt wieder komplett um das Expeditionsmaterial zu verpacken und voraussichtlich morgen zum Fahrerlager aufbrechen zu können.

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Ultratour am Gipfel des Shisha Pangma

Shisha PangmaHeute früh trafen neue Information aus dem Basislager ein:

Helmut Hackl hat gestern, am Dienstag den 11.10.2011 um 14:00 den Gipfel erreicht, Michael Grünebach traf eineinhalb Stunden später am Gipfel ein. Beide sind erschöpft, aber wohlauf. Beide steigen nun zum Basislager ab und werden dort wohl im Laufe des Tages eintreffen.

Da Christians momentaner Gesundheitszustand erst in einigen Tagen einen erneuten Versuch erlauben würde den Shisha Pangma Gipfel zu erreichen, die Wetterprognose aber in den nächsten Wochen keine guten Bedingungen für eine erneute Besteigung verspricht und darüberhinaus die chinesischen 30-Tage Visa in wenigen Tagen ablaufen, wird das Ultratour Team das Basislager am 14.10. verlassen.

Voraussichtlich am 15.10. wird das Team nach fast 30 Tagen in über 5500m Höhe wieder in Kathmandu eintreffen.

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Warten auf Neuigkeiten…

Noch haben wir keine neuen Nachrichten, ob Helmut und Michael die Besteigung des Shisha Pangma geglückt ist. Aus dem Basislager haben wir ebenfalls noch keine Neuigkeiten, ob Christian, Annette, Günter und Andi noch einmal einen Aufstieg wagen.

Die Wetterprognosen kündigen für die nächsten Tage nachlassende Winde (20 bis 25 km/h) und etwas höhere Temperaturen (-17 bis -18 Grad Celsius) auf Gipfelhöhe an. Gegen Wochenende sind wieder fallende Temperaturen und hohe Windgeschwindigkeiten bei weiterhin wenig Niederschlag angekündigt.

Die starke Winde auf Gipfelhöhe der 8000er sind Ausläufer der Jetstreams und haben nicht unbedingt etwas mit Schlechtwetterlagen zu tun, erschweren aber die Besteigung ungemein: Bei -17 Grad Celsius und 25km/h Windgeschwindigkeit entspricht das gefühlten -27 Grad Celsius. Bei dem für das Wochenende angekündigten 80km/h Windgeschwindigkeit und -23 Grad Celsius sind dies gefühlte -42 Grad Celsius. Genauere Informationen hierzu finden sich z.B. auf der Wikipedia unter: Windchill.

Shisha-Pangma Standard Route NordaufstiegUm sich ein besseres Bild von der Strecke auf den Shisha Pangma Gipfel hinauf machen zu können, haben wir auf dem Bild die üblichen Lager und die Standardroute markiert. Die genauen Positionen der Hochlager der Ultratour Expedition haben wir leider noch nicht und können sie auf der Graphik noch nicht einzeichnen.

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Gipfelversuch bei Sturm und Kälte

Da Karl Gabl vom Innsbrucker Wetterbericht trotz starken Wind den Dienstag als einzig möglichen Gipfeltag empfiehlt, steigen Christian, Helmut, Andi, Annette und Michael am Samstag zum ersten Hochlager auf.

Günter kehrt bereits am ersten Materialdepot wegen starken Windes um. Für die nächsten 5 Tage sind Windgeschwindigkeiten von 50 bis 75km/h und Temperaturen von minus 28 Grad vorhergesagt, wobei am Dienstag mit 50 bis 60km/h, später „nur“ 30 bis 40km/h herrschen sollen – alles andere als optimale Verhältnisse für einen Anstieg auf über 8000m Höhe.

Doch so wie die Wetterprognosen aussehen, scheint der Dienstag unsere einzige Chance. Denn ab Mittwoch, so heißt es, wird der Wind erneut zunehmen, der norwegische Wetterbericht spricht klar von Sturm, der schweizerische von 80km/h.

Tatsächlich stürmt es schon am Samstag im ersten Hochlager ohne Unterlaß. Am Sonntagmorgen finden wir unsere Zelte durch eine Menge Schnee förmlich einkostümiert. Schneemassen enormen Ausmaßes, die den Aufstieg sehr erschweren könnten.

Eisige Kälte. Christian hat massive Probleme mit seiner Lunge, er muß ständig husten. Andy spürt Finger und Zehen kaum noch. Die Gefahr von Erfrierungen ist riesig und steigt mit der Höhe rasant an. Christian, vor allem wegen seiner angeschlagenen Gesundheit, Andi und Annette wollen das Risiko nicht eingehen und kehren ins Basislager zurück.

Helmut und Michael steigen weiter auf. Wir drücken Ihnen die Daumen.

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Erste Gipfelaufstiege…

Am heutigen Tag gab es von anderen Expeditionen, die schon länger am Shisha Pangma sind, erste erfolgreiche Besteigungen der Gipfel des Shisha Pangma zu vermelden. Das Ultratour Team hat aber beschlossen, noch einige Tage zur Akklimatisierung in den Höhen über 6000m einzulegen.

In den nächsten zwei Tagen ist allerdings wieder mit schlechterem Wetter und laut Vorhersage mit leichtem Schneefall zu rechnen. Ab Wochenmitte schauen die Prognosen wieder gut aus, allerdings ist ab Wochenende stark auffrischender Wind auf Gipfelhöhe prognostiziert.

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Das erste Hochlager steht

Christian, Annette, Helmut und Michael haben in den letzten Tagen das erste Hochlager auf einer rund 6400m hoch gelegenen Stufe zwischen zwei Flanken errichtet und gleich eine Nacht dort oben verbracht.

Kurz vor dem zweiten Hochlager auf 6930m befinden sich bereits eines unserer kleinen Zelte, Handwärmer, eine große Gaskartusche und einige Schokoriegel.

Andi fühlte sich bei der Durchquerung des Eisbruches zwischen dem C1-Lager und dem Lager C2 gut und hat auch gleich den Aufstieg versucht. Zusammen mit Günter der ihn ins Basislager begleitet hat, startet er morgen einen zweiten Versuch.

Christian, Helmut und Michael ruhen sich nun einige Tage aus und warten den neuen Wetterbericht von Karl Gabl (Innsbrucker Wetterstation Patscherkofel) ab, bevor sie einen ersten Gipfelversuch starten.

Allerdings kämpft Christian mit einer Erkältung, die sich in einem der höchstgelegenen Basislager der Welt kaum auskurieren läßt und auf noch größeren Höhen zum ernsten Problem werden könnte. Auch Helmut und Michael husten. Kein Wunder bei der trockenen Luft.

Außerdem sind die Temperaturen spürbar gesunken und seit gestern herrscht ein starker unangenehmer Wind, der im Gipfelbereich riesige Schneefahnen aufweht.

Extreme Bedingungen für die Expeditionsteams, die in diesen Tagen den Gipfel erreichen wollen.

(nach einer Aufzeichnung von Annette Kniffler).

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Basislager und Umgebung

Auf der mit Google Earth generierten Graphik kann man sich ein Bild von der Lage des Basislagers und des Lagers der Ultratour 2 Teilnehmer an dem kleinen zugefrorenen See des Gletschers auf 5650m Höhe machen.

Basislager Shisha Pangma, Lager Ultratour 2 -ÜbersichtRechts am Bildrand ist das Basislager in einer kleinen Mulde liegend, links im Hintergrund der Shisha Pangma. Der zugefrorene kleine See in Bildmitte ist in Wirklichkeit natürlich flach; die Auflösung des Höhenprofils bei Google Earth ist aber zu grob, um dies richtig darzustellen. Der weitere Aufstieg zum Gipfel erfolgt talaufwärts an der rechten Hangkante. Bei der aktuellen Wetterlage dürfte aber der ganze Talboden weiß eingeschneit sein.

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